
Sportlicher Teamgeist, neue Freundschaften und Spaß. Seit 2023 veranstalten die Nachwuchstrainerinnen Jella Zabel und Nele Müller vom MTV Wangersen jährlich ein Jugendcamp für junge Faustballerinnen. Auch in diesem Jahr kamen wieder mehr als 20 Mädchen zusammen. Neben den Spielerinnen des Gastgebers waren mit Düdenbüttel und Selsingen zwei weitere Vereine dabei. Über drei Tage und zwei Übernachtungen standen gemeinsames Training, abwechslungsreiche Aktivitäten und vor allem das Miteinander im Mittelpunkt.
Am Freitagnachmittag startete das Jugendcamp mit dem Aufbau der Schlafplätze in der Sporthalle und Kennenlernspielen. Anschließend ging es direkt auf den Sportplatz zur ersten gemeinsamen Trainingseinheit. Nach gemeinsam vorbereiteter Pizza zum Abendessen und etwas Freizeit stand der nächste Programmpunkt auf dem Plan. Bei einer Dorfrallye durch Wangersen mussten die Mädchen in gemischten Gruppen verschiedene Aufgaben lösen. Neben strategischem Denken und Kreativität waren auch Teamwork und Geschick gefragt. Gleichzeitig bot die Rallye eine gute Gelegenheit, dass sich die Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichen Vereinen weiter kennenlernten.
Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor am Vormittag eine längere Sporteinheit auf dem Sportplatz auf dem Programm stand. Neben verschiedenen faustballspezifischen Übungen sorgte eine Sportolympiade für Abwechslung. Beim Gummistiefelweitwurf und verschiedenen Team-Geschicklichkeitsspielen waren nicht nur sportliches Können, sondern vor allem Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln gefragt.
Nach dem Mittagessen ging es ins Freibad. Dort konnten die Teilnehmerinnen ihre freie Zeit selber einteilen und unter anderem mit Gesellschaftsspielen, Armbänderbasteln, Schwimmen und Spielen im Wasser eine willkommene Abwechslung zum Faustballsport genießen. Am Abend folgte mit einer Boßel-Tour eine weitere gemeinschaftliche Aktivität. In gemischten Gruppen ging es durch die Umgebung, wobei neben etwas sportlichem Ehrgeiz vor allem der Spaß im Vordergrund stand.
„Uns ist wichtig, dass bei dem Jugendcamp nicht nur das Faustballtraining im Mittelpunkt steht. Die Mädchen sollen Zeit miteinander verbringen, neue Freunde kennenlernen und als Gruppe zusammenwachsen“, erklären die Organisatorinnen Nele Müller und Jella Zabel. „Ein besonderer Dank geht an die Sportjugend Niedersachsen und die Albert-Beneke-Stiftung, durch die das Jugendcamp gefördert wurde.“
Am Sonntag stand zum Abschluss noch einmal der Faustball im Mittelpunkt. Bei einem Kleinfeldturnier namens „Ballobalone“ wurden die Zweierteams immer wieder neu zusammengestellt. Das Besondere: Im Laufe des Turniers spielte jede Teilnehmerin einmal mit jeder anderen Spielerin zusammen. So entstanden immer neue Mannschaften und Konstellationen, wodurch vor allem das gemeinsame Spielen über die Vereinsgrenzen hinweg gefördert wurde. Nach spannenden Spielen folgte ein gemeinsames Abschlussfoto, bevor die Teilnehmerinnen nach drei abwechslungsreichen Tagen, zwei gemeinsamen Übernachtungen und einem leckeren Eis zum Abschluss die Heimreise antraten.
Die Organisatorinnen zogen ein positives Fazit: „Es ist jedes Jahr schön zu sehen, wie schnell die Mädchen miteinander warm werden. Durch die gemeinsame Zeit entstehen neue Freundschaften und die Mädchen lernen Spielerinnen aus anderen Vereinen auch abseits des Faustballfeldes kennen.“ Auch in diesem Jahr zeigte sich damit, dass das Jugendcamp längst mehr ist als ein gemeinsames Trainingswochenende: Es verbindet Faustball, Gemeinschaft und jede Menge Spaß.










